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Mixed Volleyball
SC Baden-Baden e.V.
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Aktuelle Berichte aus der Verbandsliga und vom Pokal
Verein

Spielberichte aus der Verbandsliga

vom Training und vom Pokalwettbewerb

Wie läuft es in der Verbandsliga Mixed? Perfekter Saisonstart und Tabellenführung für den SC Baden-Baden


Der erste Spieltag in der Mönchsberghalle in St. Leon Rot lief wie geplant und endete mit überraschend klaren Ergebnissen gegen den Erzrivalen SSC Karlsruhe und die Heimmannschaft vom AVC St. Leon Rot. Besonders im ersten Spiel gegen die Top Mixed Mannschaft der Baden Volleys war der Gegner chancenlos und fing sich eine in der Höhe bestimmt nicht erwartete Klatsche ein.

Die Details: Ein furioser Start gegen die Fächerstädter mit 11(!) Aufschlägen in Folge von Erika bescherte uns eine komfortable 11:0 Führung. Unsere Zuspielerin nutzte dabei die Annahmeschwäche der Karlsruher mit gezielten Aufschlägen auf die Position fünf. Aber wie schon oft schlichen sich im Angriff und bei der Annahme immer wieder kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten in unser sonst so gutes Spiel ein und der Vorsprung schrumpfte zeitweise auf "nur noch" 6 Punkte. Erst beim 16:9 wurde die Annahme wieder stabiler und die eigenen Aufschläge fanden endlich den Weg über das Netz und ins gegnerische Feld. Der Endstand 25:19 im ersten Satz schmeichelte dem chancenlosen SSC, denn die meisten Gegenpunkte resultierten aus unseren Fehlern.
Besser lief es dann im 2. Satz. Über die Zwischenstände 5:0, 14:5 und 19:6 schafften wir es dieses Mal den Satz nach einer klärenden Auszeit mit 25:9 zu gewinnen. Noch deutlicher wurde es im dritten Satz. 25:7. Nach insgesamt nur 56 Minuten endete das erste Spiel der neuen Saison glatt mit 3:0 bei 75:35 Ballpunkten. Jetzt waren wir sicher, dass wir bei einem hohen Sieg gegen die Heimmannschaft den Tabellenführer VfB Reicholzheim vom Spitzenplatz verdrängen konnten.
Deutlich, wenn auch weniger klar wie gegen den SSC Karlsruhe holten wir uns die beiden ersten Sätze mit 25:17 und 25:16. Spannend wurde dann der dritte Satz. Die Heimmannschaft erhöhte das Aufschlagsrisiko und zwang uns zu Fehlern in der Ballannahme. Die Abstimmung zwischen Libero Patrick und den Außenangreifern passte nicht immer und Nadja musste viel mehr laufen als in den Sätzen vorher. Lediglich die Erfolgsquote unserer Angriffe und unser Block blieben stabil. Besonders gegen unsere Mittenangreifer fand der Gegner keine Mittel. Felix, Stefan und Hanno verwandelten fast 100% der schnellen Zuspiele. Nadja und Erika bedienten die Mittenangreifer auch aus schwierigen Situation mit schnellen Pässen. Auf der Außenposition ließ es Steffi richtig krachen und hämmerte ihre Angriffe auf die gegnerische Position fünf. Weil die Annahme nicht immer wirklich perfekt war, musste Diagonalspielerin Elvina immer wieder beim Zuspiel aushelfen. Beim 23:21 wurde es dann noch einmal richtig eng, aber der wichtige Sideout gelang und nach weniger als einer Stunde versenkte Neuzugang Alexander den Satzball zum 25:23.
Mit insgesamt 150:89 Ballpunkten sind wir jetzt Tabellenführer und freuen uns schon auf den nächsten Spieltag gegen Tavido Sports Pforzheim und den TV Bühl in der Zwetschgenstadt am 31.10.2021 in der Weststadtschule.
Dass der SSC Karlsruhe auch besser spielen kann, zeigt das Team im Abschlussmatch gegen die Heimmannschaft. Nach einem 0:2 Rückstand konnte der SSC das Spiel noch zu einem knappen 2:3 drehen und so ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz vermeiden.

Gelungenes Testspiel gegen TV Bühl Mixed: 3:0 im MLG mit neuem Personal


Zwar nur mit einem Rumpfteam, aber immerhin: Unser 2. Testspiel im MLG um 20:00 Uhr mit unseren Neuzugängen Hanno und Alexander zeigte, dass wir neue Spieler schnell integrieren können. Unter den kritischen Augen vom besten Hausmeister der Welt konnten wir gegen die Mannschaft aus der Zweitschgenstdt Bühl auch ohne unsere Mittelblocker Felix und Stefan sicher gewinnen. Alexander und Hanno fügten sich nahtlos in das Team ein und überzeugten durch eine gute Angriffsquote. Eine sehr solide Annahme, allen voran Libero Uwe, erleichterte Erika und Nadja die Arbeit. Elvijs und Annika haben zwar noch leichte Trainingsrückstände, lieferten aber trotzdem ansprechende Leistungen ab. Alex und Elvina konnten die Bühler mit ihren Angriffen oft überraschen, wenn auch die Pässe für die Damen noch Verbesserungspotential haben. Aber das ist Feinschliff und den bekommen wir in der nächsten Woche hin. Wir werden auch das "Loch" hinter der Position 3 stopfen - dass wir hier ein Problem haben, hat uns Ruth vom TV Bühl deutlich und mehrfach gezeigt. Die dritte Baustelle sind die Aufschläge - wir haben zwar oft gepunktet, die Fehlerquote war aber viel zu hoch.

Alles in allem konnten wir einige wichtige Erkenntnisse gewinnen und freuen uns auf den ersten Spieltag am kommenden Wochenende in St. Leon Roth.
Mal sehen was wir in Bestbesetzung gegen den SSC Karlsruhe zustande bringen.


Positiver Test: Klare Sache gegen den SSC Karlsruhe 2 im Schulzentrum West!

Ohne Neuzugang Hanno und ohne Anni, Nadja und Elvijs wollten wir unseren Leistungsstand gegen die junge und ambitionierte Mannschaft vom SSC 2 überprüfen. Die Taktik war klar: platzierte Aufschläge auf die Außenangreifer und diagonaler Block gegen die jungen Wilden.
Das Konzept ging auf: Viele direkte Punkte durch Annahmefehler und noch mehr vergebene Angriffschancen nahmen dem Landesligateam gleich zum Satzanfang den Wind aus den Segeln. Was dann doch am Block vorbei den Weg ins Feld fand, wurde von unseren Damen nicht nur entschärft, sondern präzise zu Erika gespielt. Mit Felix hatte sie einen dankbaren Abnehmer für die schnellen Pässe in der Mitte, meistens ohne Block. Auch wenn Stefan sich beim Angreifen eher zurückhielt und Urlaubsrückkehrer Patrick noch ein paar Defizite in der Annahme und Abwehr zeigte, war der 3:0 Spielgewinn nie gefährdet. Lena, Elvina, Alex und Steffi hatten nicht nur spektakuläre Abwehraktion, sondern punkteten durch ihr variables Spiel sehr erfolgreich.
Unviversalwaffe Uwe überzeugte als Libero und wäre auch als Außenangreifer bereit gewesen, erhielt aber im Bonussatz keinen brauchbaren Pass.
Natürlich gibt es noch einige Baustellen, aber das Umsetzen der Taktik gelang auch mit den wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten. Damit kann man schon mal arbeiten, es sind ja noch ein paar Wochen bis zum Saisonstart.

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Volleyball - einfach erklärt
  
Zwei Mannschaften stehen sich mit je sechs Spielern auf einem Spielfeld gegenüber, das durch eine Mittellinie zweigeteilt ist, über der sich das Netz befindet.
 
Das Netz wird so befestigt, dass die obere Kante (Netzhöhe) bei Männern 2,43m, bei Frauen 2,24m und in Mixed-Bewerben 2,35m über dem Boden hängt. Das Netz selbst ist einen Meter hoch und 9,5 bis 10 m breit, sodass es auf jeder Seite 25 bis 50 cm über die Seitenlinien des Feldes hinausragt. Ober- und Unterkante des Netzes werden jeweils durch ein Band gekennzeichnet. Zur besseren Kennzeichnung der seitlichen Begrenzungen ist an jeder Seite direkt über den Seitenlinien ein Seitenband senkrecht am Netz befestigt. Darüber ragt jeweils ein Stab, die sogenannte Antenne, 80 cm hoch. Die Antennen dürfen während des Spieles weder vom Ball noch von einem Spieler berührt werden und dienen als linke und rechte Begrenzung des Überquerungssektors, innerhalb dessen der Ball über das Netz gespielt werden muss. Die Antennen werden gedanklich unbegrenzt nach oben verlängert. Das Netz muss straff gespannt sein, da eine Netzberührung durch den Ball keinen Fehler darstellt und der Ball nach dem Zurückprallen weitergespielt werden darf, sofern der Mannschaft noch mindestens eine Ballberührung verblieben ist. Die quadratischen Maschen des Netzes haben eine Seitenlänge von 10 cm.
Offizielle Maße Volleyballfeld
 

 
Bemasstes Volleyballfeld
Ziel der Spieler ist es, den Ball regelgerecht über das Netz auf den Boden des gegnerischen Spielfeldes zu bringen. Der Ball wird mit einer Aufgabe ins Spiel gebracht, die der rechte Hinterspieler aus der Aufgabezone ausführt. Jede Mannschaft hat zusätzlich zum Block das Recht auf drei Ballberührungen. Ein Spieler (außer Blockspieler) darf den Ball nicht zweimal hintereinander berühren. Üblicherweise wird der Ball mit den Händen oder den Armen gespielt. Erlaubt sind seit einigen Jahren alle Körperteile, auch die Füße. Der Ball bleibt im Spiel, solange er nicht den Boden, die Wände, die Decke oder andere Gegenstände berührt oder bis zum Fehler eines Spielers.
 
Im Volleyball erzielt die Mannschaft, die einen Spielzug gewinnt, einen Punkt. Dieses Rally-Point-System wurde 1999 eingeführt, um die Dauer eines Spiels besser zu kontrollieren und das Spiel damit angenehmer für Zuschauer und vorteilhafter für Fernsehsender zu gestalten. Zuvor konnte nur die aufschlagende Mannschaft einen Punkt erzielen. Begeht die aufschlagende Mannschaft einen Fehler, erhält die andere Mannschaft sowohl einen Punkt als auch das Aufschlagsrecht. Die Startaufstellung der Mannschaft bestimmt die Rotationsfolge der Spieler auf dem Feld , die für die Dauer des jeweiligen Satzes gilt. Die Spieler auf den Positionen 2 bis 4 nennt man Vorderspieler, die auf Position 1, 5 und 6 Hinterspieler. Bekommt eine Mannschaft das Aufschlagsrecht, so rotieren ihre Spieler um eine Position im Uhrzeigersinn. Dadurch rückt beispielsweise der Spieler, der zuvor auf Position 2 am Netz stand, nun auf Position 1 und wird damit zum Aufschläger für sein Team. Diese Position beim (eigenen und gegnerischen) Aufschlag behält die Mannschaft so lange bei, bis sie das verlorene Aufschlagrecht zurückgewinnt.
Obwohl diese Rotationsregelung dafür sorgt, dass jeder Spieler während des Spielverlaufs beständig alle Positionen (in der Reihenfolge 6 – 5 – 4 – 3 – 2 – 1 – 6) durchläuft, wird im Ligabetrieb im Allgemeinen mit festen Aufgabenverteilungen gespielt. Dies ist möglich, da die Mannschaften die vorgeschriebene Aufstellung nur beim Aufschlag einnehmen müssen. Sobald der Ball die Hand des Aufschlägers verlassen hat, dürfen die Spieler sich entsprechend den vom Trainer zugewiesenen Aufgaben auf dem Feld positionieren. Erst wenn der Ballwechsel beendet ist, müssen sie, vor dem nächsten Aufschlag, wieder ihre korrekte Position gemäß der Rotationsfolge einnehmen. Dabei muss der jeweilige Vorderspieler vor seinem Pendant im Rückraum stehen, also muss Spieler 2 zum Beispiel vor Spieler 1 stehen. Ebenso müssen sich die jeweiligen Vorder- und Hinterspieler entsprechend der Reihenfolge aufstellen. So muss zum Beispiel Spieler 1 rechts neben Spieler 6 stehen. Die Positionen der Spieler werden anhand der Füße bestimmt. Bei jedem Vorderspieler muss ein Teil eines seiner Füße näher an der Mittellinie sein als die Füße des jeweiligen Hinterspielers. Jeder Außenspieler muss mindestens mit einem Teil eines Fußes näher an der Seitenlinie sein als der Mittelspieler der jeweiligen Reihe.
Spielpositionen: Üblicherweise werden die Aufgaben in einer Mannschaft auf zwei Mittelblocker, zwei Außenangreifer und (je nach taktischem Spielsystem) zwei Zuspieler oder einen Zuspieler und einen Diagonalspieler verteilt.
  • Die Hauptaufgaben des Mittelblockers sind das Blockspiel auf allen drei vorderen Positionen und der Schnellangriff durch die Mitte (Position 3). Angriffe über den Mittelblocker bezeichnet man auch als „erstes Tempo“, da das Zuspiel über kurze Distanzen gespielt wird. Angriffe von außen durch lange Zuspiele nennt man hingegen zweites Tempo. Übliche Varianten des Schnellangiffs in höheren Spielklassen sind der „Aufsteiger“ vorne oder hinten (kurzes Zuspiel direkt vor/hinter dem Zuspieler) und der „Schuss“ (schnelles und flaches Zuspiel über ca. zwei Meter).
  • Die Position des Außenangreifers wird auch als Annahme/Außen bezeichnet, da sie zwei Aufgaben vereint. Der Außenangreifer greift von der linken Seite des Feldes aus an und ist auch für die Annahme zuständig. Außerdem stellt er den Block auf seiner Feldseite (Position 4).
  • Hauptaufgabe des Zuspielers (auch Steller, Passeur oder Aufspieler genannt) ist es, den angenommenen oder abgewehrten Ball mit der zweiten Ballberührung des Teams seinen Angreifern zuzuspielen. Durch das sogenannte Läufersystem gelangt der Zuspieler immer auf die Position, von der aus er am besten stellen kann, meist Position 2.
  • Der Diagonalspieler steht spiegelbildlich („diagonal“) zum eigenen Zuspieler (auf Startposition 5). Er wechselt üblicherweise auf Position 1 oder 2, übernimmt den Block des gegnerischen Angriffs (über die gegnerische 4) und greift normalerweise im Rücken des Zuspielers an. In den höheren Spielklassen ist der Diagonalspieler in der Regel Hauptangreifer – vor allem bei den Männern. Er wird selten in der Annahme eingesetzt und greift immer über die Position 2 oder 1 an. In den unteren Spielklassen wird der Diagonalspieler häufig als Nebenzuspieler eingesetzt, der Bälle zuspielt, die beispielsweise der Zuspieler angenommen hat. Der Einsatz des Diagonalspielers hängt stark von der Annahmequalität der Mannschaft sowie den Fähigkeiten des Zuspielers ab, da der Diagonalspieler nur durch „Überkopf-Anspiel“ wirkungsvoll eingesetzt werden kann.
  • Spieler, die am Anfang des Ballwechsels im Hinterfeld (Positionen 1, 5 und 6) stehen, werden meist ebenfalls mit speziellen Aufgaben betraut und wechseln daher nach dem Aufschlag schnellstmöglich auf ihre vorgesehenen Hinterfeldpositionen.
  • Der Libero ist ein Spezialist für Annahme und Abwehr. Er darf – von wo auch immer – Angriffsschläge nur durchführen, wenn sich der Ball unterhalb der Netzoberkante befindet. Nach seinem oberen Zuspiel (Pritschen) in der Angriffszone darf der Mitspieler seinen Angriff ebenfalls nicht oberhalb der Netzkante ausführen. Das gilt auch für Angriffe aus dem Hinterfeld. Erfolgt jedoch sein oberes Zuspiel hinter der Angriffslinie, bestehen beim Angriff keine Einschränkungen. Der Libero darf außerdem keinen Block oder Blockversuch sowie keinen Aufschlag ausführen. Die Position wurde erst 1998 in den Regeln festgeschrieben. Der Spieler unterscheidet sich durch ein andersfarbiges Trikot vom Rest der Mannschaft.
  • Als Universalspieler werden solche Spieler bezeichnet, die aufgrund ihrer Fähigkeiten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben betraut und daher auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können (in der Regel mit Ausnahme der Libero- und Zuspielposition).
Ein Satz ist gewonnen, wenn eine Mannschaft 25 Punkte erreicht und dabei mindestens zwei Punkte Vorsprung hat. Hat eine Mannschaft bei Erreichen der 25 Punkte keinen derartigen Vorsprung, wird der Satz verlängert, bis sich eine Mannschaft einen Zwei-Punkte-Vorsprung erspielen konnte.
Um das Spiel zu gewinnen, muss eine Mannschaft drei Sätze für sich entscheiden (Best of Five). Sieger eines eventuellen Entscheidungssatzes (Tiebreak) ist diejenige Mannschaft, die 15 Punkte erreicht und dabei mindestens zwei Punkte Vorsprung hat. Hat eine Mannschaft hier bei Erreichen von 15 Punkten keine zwei Punkte Vorsprung, ist die Vorgehensweise wie bei den vorangegangenen Sätzen auch. Vor dem fünften Satz werden sowohl das Recht des ersten Aufschlags ausgelost als auch die Spielfeldseiten neu gewählt. Sobald eine Mannschaft acht Punkte erreicht hat, wechseln die Mannschaften die Seiten.
In den Wettbewerben des Europapokals gibt es zusätzlich den Golden Set, der für eine Entscheidung sorgt, wenn nach Hin- und Rückspiel jede Mannschaft einen Sieg verbuchen konnte. Dieser zusätzliche Entscheidungssatz wird direkt im Anschluss an das Rückspiel ausgetragen.
Vor den Regeländerungen des Jahres 1999 galt die Zählung bis 15 Punkte grundsätzlich für alle Sätze, wobei die ersten vier Durchgänge spätestens – das heißt unabhängig vom Vorsprung – entschieden waren, wenn eines der beiden Teams 17 Punkte erreicht hatte. Der fünfte Satz wurde bis zu 15 Punkten gespielt, wobei der Satz, wie im heutigen Rally-Point-System, erst bei zwei Punkten Vorsprung zu Ende war.
Auszeiten: Erreicht die jeweils führende Mannschaft den achten oder den sechzehnten Punkt, sehen die Regeln in den ersten vier Sätzen eine technische Auszeit von einer Minute vor. Daneben können beide Trainer beim zweiten Schiedsrichter pro Satz jeweils zwei Auszeiten beantragen, die jeweils 30 Sekunden dauern.
Bei der geringen Feldgröße und der Beschränkung auf höchstens drei Ballberührungen verlangt die Ausführung der einzelnen Spielhandlungen hohe Bewegungs- und Zielgenauigkeit Sie wird zudem durch genau fixierte Verbotsregeln für jedes Halten, Werfen, Ziehen des Balles u. ä. erschwert. Hohe Anforderungen werden unter anderem an Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, an Gewandtheit und Bewegungsschnelligkeit (besonders auch hinsichtlich Startschnelligkeit und Sprints über kurze Distanzen), an Sprung- und Schlagkraft gestellt.
Seit seiner „Erfindung“ Ausgang des 19. Jh. in den USA (W. G. MORGAN) verbreitete sich das Spiel zügig. Der Federation Internationale de Volleyball (FEVB) gehören 169 Mitgliedsländer mit etwa 150 Millionen Aktiven an. Volleyball ist seit 1964 olympische Sportart für Männer und Frauen.
Sportgerät: Der Volleyball war bis 1998 einfarbig und hell. Seither darf er auch aus einer Kombination von Farben bestehen. Er besteht außen aus nahtlosem, leicht aufgepolstertem Leder oder Kunststoff mit einer luftgefüllten Gummiblase im Inneren. Mit einem Umfang von 65 bis 67 cm und einem Gewicht von 260 bis 280 g ist der Volleyball kleiner und deutlich leichter als ein Basketball oder ein Fußball. Der Innendruck muss zwischen 0,300 und 0,325 kp/cm² betragen.

Die Marke der Spielbälle wird von den nationalen Volleyballverbänden für ihren Zuständigkeitsbereich festgelegt. Im internationalen Bereich gibt es mehrere zugelassene Spielbälle, die sich in Kleinigkeiten bezüglich Farbe und Materialbeschaffenheit unterscheiden. Die allgemeinen Grundsätze bezüglich Umfang und Gewicht sind bei allen diesen Bällen gleich.
Ein Volleyballfeld ist 18 m lang und 9 m breit, so dass jede Mannschaft auf einer Feldhälfte in der Größe von 9 mal 9 m spielt. Die Feldhälften werden durch die Mittellinie getrennt. Das Spielfeld ist von einer mindestens drei Meter breiten Freizone umgeben, in der der Ball ebenfalls gespielt werden darf. Für Spiele in der Halle wird ein insgesamt acht Meter hoher Innenraum empfohlen, in dem sich im Raum über der Spielfläche keine störenden Hindernisse befinden sollten. Hinter der Grundlinie befindet sich die Aufschlagzone. Hinter dieser muss der Aufschlag ausgeführt werden. Seitlich ist diese durch die verlängert gedachten Seitenlinien begrenzt.
An einer Seite des Feldes, vor dem Tisch der Schreiber und den Betreuer- und Spielerbänken, befinden sich, von der Mittellinie weg gesehen, die Auswechselzone und die Austauschzonen der Liberos. Die Auswechselzone ist der Aufenthaltsort des zweiten Schiedsrichters während des Spiels. Bei internationalen Wettbewerben gibt es zusätzlich 3 mal 3 m große Aufwärmzonen außerhalb der Freizone.
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